nanoGRAVUR

AP 4 – Gruppierung zum Schutz von Mensch und Umwelt

Beteiligte Partner: BfR, BAuA, DGUV, IBE, IGF, IME, IUTA, TUD, UBA, UFZ, WWU

Zielstellung

Basierend auf Vorarbeiten der Arbeitspakete AP1-3, welche Gruppierungskriterien und –konzepte erarbeiten, besteht die Aufgabe von AP4 darin, Informationen zu Materialeigenschaften, Toxizität und Freisetzung bzw. Exposition zusammenzuführen und daraus übergeordnete Risikogruppierungen für Nanomaterialien (NM) zu entwickeln. Die Methoden und Kriterien zur Risikogruppierungen können sich je nach Schutzgut unterscheiden. Daher ist AP4 untergliedert in die drei Unterarbeitspakete AP4a (Verbraucherschutz), AP4b (Arbeitsschutz) und AP4c (Umweltschutz). Nachdem in jedem Bereich Risikogruppierungen entwickelt wurden, soll auch eruiert werden, wo sich Gemeinsamkeiten aufzeigen und wo sich möglicherweise Schutzgut übergreifende Risikoklassen herausarbeiten lassen. Die entwickelten Konzepte werden weitergegeben an AP10, wo sie hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im regulatorischen Kontext überprüft werden.

Arbeitsplan

Die drei Schutzgut-bezogenen Unterarbeitspakete entwickeln zunächst separate Ansätze zur Risikogruppierungen. Soweit vorhanden, werden dabei bekannte Konzepte und Daten in Betracht gezogen. Diese ersten Ansätze werden dann mit den Ergebnissen der Arbeitspakete AP1-3 abgeglichen und im Austausch mit allen Arbeitspaketen iterativ weiterentwickelt. Gleichzeitig werden die drei Konzepte auf Ähnlichkeiten überprüft, die eine Schutzgut-übergreifende Zusammenführung von Bereichen der Risikogruppierungen erlauben könnten.

Abbildung: Die drei Schutzgüter und Einträge durch NanomaterialienAbbildung: Die drei Schutzgüter und Einträge durch Nanomaterialien